Über das Projekt

Die Gewalteskalation im Kontext der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017 ist in ihrer Komplexität nur schwer zu erfassen. Um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte, müssen nicht nur die Handlungslogiken und Interaktionen einer Reihe heterogener Akteursgruppen rekonstruiert werden, sondern auch die raum-zeitliche Entwicklung des Geschehens. Das Projekt “Mapping #NoG20. Dokumentation und Analyse der Gewaltdynamik im Kontext der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017” nimmt eine detaillierte, datengesättigte Dokumentation der Ereignisse zur Grundlage, um exemplarisch zu analysieren, welche Bedingungen zur Gewalt führten und wie diese gerahmt und in konkurrierende Narrative eingewoben wurde. In dem Projekt kooperieren eine Reihe von Sozialwissenschaftler*innen mit dem Ziel, einen nüchternen, faktenbasierten Beitrag zur öffentlichen Debatte über die G20-Proteste zu leisten. Koordiniert wird das Projekt vom Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS), dem Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin (ZTG) und dem Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb).

Projektleitung

 

Forschungsteam

 

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